ÖB 09/2019: „Ökonomen-Barometer: Teurer Abschiedsgruß an die Märkte“

Ökonomen-Barometer: Die EZB senkt den Einlagenzins. Die umstrittenen ­Anleihekäufe werden wieder aufgenommen. Anleger sollten sich auf eine längere Negativzinswelt einstellen. Ökonomen-Barometer sinkt.

von W. Ehrensberger, Euro am Sonntag (zum Artikel auf finanzen.net)

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ÖB 07/2019: „Ökonomen-Barometer: Unterm Damoklesschwert“

Immer mehr DAX-Firmen warnen vor sinkenden Gewinnen. Die Gefahr einer Rezession in der deutschen Wirtschaft steigt.
Auch das nochDaimler hat kurz vor dem ­Wochenende mit einem milliardenschwe­r­en Quartalsverlust überrascht und erneut seine Gewinnprognose gesenkt. Der neue Konzernchef Ola Källenius, der die ursprünglichen Gewinnziele erst vor knapp drei Wochen über Bord geworfen hatte, legte nach: Er rechnet nun mit einem Betriebsergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert. Zuletzt hatten bereits BASFKronesund Aumann ihre Ziele gesenkt.

von Sonja Funke, €uro am Sonntag (zum Artikel auf finanzen.net)

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ÖB 06/2019: „Ökonomen-Barometer: Die Konjunktur bremst weiter ab“

Führende deutsche Ökonomen rechnen mit einer weiteren Abschwächung der Konjunktur. Das ist das Ergebnis der Juni-­Umfrage des Ökonomen-Barometers von €uro am Sonntag und dem Nachrichtensender n-tv. So bewerten die Volkswirte die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland mit exakt 50,0 Punkten, also dem Niveau eines Nullwachstums. Der Wert liegt um vier Prozent unter dem des Vormonats.

von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag (zum Artikel auf finanzen.net)

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ÖB 05/2019: „Ökonomen-Barometer: Volkswirte schöpfen wieder etwas Hoffnung“

Nach dem Durchhänger in den zurückliegenden Monaten hat die wirtschaftliche Entwicklung nach Einschätzung führender Volkswirte wieder ­etwas Fahrt aufgenommen. Allerdings könnten Faktoren wie der Handelskonflikt zwischen den USA und China, mögliche US-Zollerhöhungen auf europäische Autos und der ungewisse Brexit-Ausgang nach wie vor die Konjunktur im weiteren Jahresverlauf beeinträchtigen.

von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag (Link zum Artikel auf finanzen.net)

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ÖB 04/2019: „Ökonomen-Barometer: Experten sehen schwarz“

Die Stimmung ist so schlecht wie lange nicht, und die Aussichten sind düster: Die von €uro am Sonntag und dem Nachrichtensender n-tv befragten Volkswirte sind angesichts der Wirtschaftslage in Deutschland so pessimistisch wie zuletzt vor fünf Jahren.

von Sonja Funke, €uro am Sonntag (zum Artikel auf finanzen.net)

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ÖB 02/2019: „Ökonomen-Barometer: Abschwungswelle in Richtung Rezession“

Die führenden Volkswirte Deutschlands sind mehrheitlich gegen Pläne für eine „EU-Ministererlaubnis“ bei abgelehnten Fusionen. Das Ökonomen-Barometer von €uro am Sonntag und dem Nachrichtensender n-tv sinkt.€uro am Sonntag

von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag (Artikel auf finanzen.net)

Deutschland und Frankreich haben am Dienstag eine Zäsur im europäischen Wettbewerbsrecht initiiert. Die Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Bruno Le Maire wollen, dass der EU-Rat künftig auch Entscheidungen der EU-Wettbewerbshüter überstimmen darf, ähnlich der Ministererlaubnis, mit der in Deutschland eine Kartellamtsentscheidung gekippt werden kann. Hintergrund ist die von den EU-Kartellwächtern abgelehnte Fusion der Bahnsparten von Siemens und Alstom. Berlin und Paris hatten diesen Zusammenschluss zu einem Global Player politisch befürwortet.

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ÖB 01/2019: „Ökonomen-Barometer: Zinswende frühestens 2020“

von Wolfgang Ehrensberger, €uro am Sonntag (Artikel auf finanzen.net)

Nach den jüngsten Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi rechnen führende Volkswirte in diesem Jahr nicht mehr mit einer Zinswende. In der Januar-Umfrage des Ökonomen-Barometers von €uro am Sonntag und dem Nachrichtensender n-tv gaben 73 Prozent der befragten Ökonomen an, dass sie eine Leitzins­anhebung angesichts der ein­getrübten wirtschaftlichen Lage frühestens im Jahr 2020 erwarten. Draghi hatte am Donnerstag angedeutet, dass es zumindest in seiner Amtszeit keine Zinserhöhung mehr gibt.

Ifo-Index auf Dreijahrestief

„Die EZB hat den Zeitpunkt für eine Zinswende vielleicht schon verpasst“, warnt Friedrich Heinemann vom Mann­heimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. „Sie könnte ohne jeglichen zinspolitischen Spielraum in die nächste Rezession geraten.“

Auf ihrer Sitzung am Donnerstag beließ die Europäische Zentralbank den Leitzins bei null Prozent und bekräftigte vor dem Hintergrund ­steigender Konjunkturrisiken, die Zinsen bis mindestens Herbst nicht ­anzutasten. Dies nahm Aktien­anlegern wiederum die Sorge vor einer zu raschen Zinswende. Als Reaktion markierte der DAX am Donnerstag und Freitag neue Siebenwochenhochs.

Derweil trüben sich die Konjunkturperspektiven weiter ein. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Januar unerwartet stark auf 99,1 Punkte von zuvor 101,0 Punkten. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung“, sagt Ifo-Prä­sident Clemens Fuest. Laut „Handelsblatt“ korrigierte inzwischen auch die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2019 von 1,8 auf ein Prozent deutlich nach unten.

Was nach Draghi kommt

Mario Draghi wird im Oktober seine letzte Sitzung als EZB-Präsident leiten, seine achtjährige Amtszeit läuft dann ab. In den kommenden Monaten werden die Weichen für Draghis Nachfolge gestellt. Als potenzielle Nachfolger für den Italiener gelten unter anderem der Gouverneur der Bank von Frankreich, François Villeroy de Galhau, der Ex-Gouverneur der finnischen Notenbank, Erkki ­Liikanen, und Jens Weidmann, der Präsident der Bundesbank.

Weidmann vertritt eine res­triktive Geldpolitik, seine Chancen gelten als eher gering. Unerwartete Schützenhilfe bekam der Deutsche jetzt ausgerechnet aus Draghis Heimat. Italiens ­Finanzminister Giovanni Tria stehe einer Kandidatur Weidmanns offen gegenüber, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. „Vergangene Ansichten“ sollten die Entscheidung nicht ­beeinflussen, erklärte der Politiker. „Es macht keinen Sinn, sich auf vergangene Sichtweisen zu fokussieren, denn die Welt wandelt sich und damit die Ansichten der Akteure.“